Herzlich Willkommen

auf der Seite der Gesellschft für Didaktik der Mathematik. Die GDM ist eine wissenschaftliche Vereinigung mit dem Ziel, die Didaktik der Mathematik – insbesondere in deutschsprachigen Ländern – zu fördern und mit entsprechenden Institutionen in anderen Ländern zusammenzuarbeiten. Die Mathematikdidaktik beschäftigt sich mit dem Lernen und Lehren von Mathematik in allen Altersstufen.

Wir begrüßen die neuen Beiratsmitglieder der GDM

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei den ausgeschiedenen Beiratsmitgliedern ganz herzlich für ihre Arbeit in den letzten Jahren bedanken.

Ein herzliches Dankeschön geht an: Bärbel Barzel, Stefanie Rach, Guido Pinkernell und Julia Joklitschke.

Die Wahlen der Mitgliederversammlung haben ergeben, dass an dieser Stelle vier neue Mitglieder zukünftig den Beirat unterstützen werden. 

Wir begrüßen im Beirat der GDM: Susanne Schnell, Stefan Ufer, Marita Friesen und Gerrit Loth.

 

Zu den neuen Beiratsmitgliedern:

Susanne Schnell

Ich bin seit 2019 Professorin für Mathematikdidaktik mit Schwerpunkt Primarstufe an der Goethe-Universität Frankfurt. Zuvor habe ich 2013 in Dortmund promoviert und unter anderem an der Universität zu Köln (als Vertretungsprofessorin) und der Universität Paderborn (wiss. Mitarbeiterin beim DZLM)  gearbeitet. Inhaltlich sind meine Schwerpunkt die (frühe) Stochastik und die professionelle Wahrnehmung von (angehenden) Lehrkräften.

In der GDM bin ich seit 2018 Sprecherin des AK Stochastik und habe auch schon ein Minisymposium dazu geleitet, außerdem war ich viele Jahre in der Nachwuchsvertretung engagiert. Und natürlich habe ich 2022 die GDM Jahrestagung organisiert 😉 International war ich 2013-2017 im Board der European Society for Research in Mathematics Education (ERME).

Stefan Ufer

Nach dem Mathematikstudium (Diplom und Lehramt), einer Promotion in der  Algebra und dem Referendariat hat es mich in die Fachdidaktik verschlagen. Meine Interessen liegen einerseits in der Wirkung von Praxisrepräsentationen wie z.B. Simulationen in der Lehrkräftebildung (wir betreuen an der LMU ca. 1000 Studienanfänger:innen pro Studienjahr), andererseits in der Entwicklung mathematischen Wissens und mathematischer Argumentationskompetenz von der Grundschule bis zum Beginn des Hochschulstudiums. Meine “Stammarbeitskreise” in der GDM sind der AK Psychologie, der AK empirische Bildungsforschung und ab und an der AK Grundschule. In den letzten Jahren konnte ich in der GDM im Rahmen des JMD mitgestalten, in der Förderpreisjury und in vielen Aktivitäten der Nachwuchsförderung. Es freut mich, dass ich das nun im Beirat weiterführen kann. Erfahrung mit dieser Tätigkeit habe ich aus meiner Zeit als Mitglied im International Committee der PME sammeln, bzw. als deren Secretary und später Vizepräsident. Im Beirat der GDM möchte ich insbesondere das Profil der GDM als wissenschaftliche Gesellschaft gemeinsam mit den Kolleg:innen voranbringen und dabei sowohl deren wissenschaftlichen Kern(e), als auch Wege für eine beiderseitig fruchtbare Auseinandersetzung der GDM mit ihren Praxisfeldern diskutieren. Ich freue mich darauf!

Marita Friesen

Dr. Marita Friesen ist seit April 2022 Professorin für Didaktik der Mathematik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und vertritt im Rahmen der Heidelberg School of Education (HSE) die Didaktik im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Sie war acht Jahre lang als Realschullehrerin tätig, bevor sie 2017 an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg zur vignettenbasierten Erfassung fachdidaktischer Analysekompetenz von Mathematiklehrkräften promovierte. Nach ihrer Tätigkeit als Postdoktorandin war Marita Friesen von 2019 bis 2022 Juniorprofessorin für fachdidaktische Professionalisierungsforschung an der Pädagogischen Hochschule Freiburg im Rahmen des Forschungskollegs HeLPS (Heterogenität: effektive Lernsettings und Professionalität an Schulen). Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind u.a. Teacher Noticing zum Umgang mit Darstellungen im Mathematikunterricht, diagnostische Kompetenzen von Lehrkräften, das vignettenbasierte Entwickeln und Erfassen professioneller Kompetenzen sowie der Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen. Marita Friesen ist Netzwerkpartnerin des Deutschen Zentrums für Lehrkräftebildung Mathematik (DZLM) und arbeitet in diesem Rahmen mit Kolleginnen und Kollegen an der forschungsbasierten Entwicklung von Fortbildungsangeboten, z.B. im Bereich Algebra, funktionales Denken und Problemlösen in der Sekundarstufe. Hierbei bildet die Entwicklung adaptiver Online-Fortbildungsangebote und Untersuchungen zu deren Wirksamkeit in Abhängigkeit von Voraussetzungen und der individuellen Nutzung durch die Lehrkräfte einen besonderen Schwerpunkt.

Gerrit Loth

Gerrit Loth möchte sich als 1. Sprecher der Nachwuchsvertretung insbesondere für die Belange und Interessen des wissenschaftlichen Nachwuchses im Beirat stark machen. Er ist seit dem Frühjahr 2021 Mitglied der Nachwuchsvertretung und hat dort zunächst in der Öffentlichkeitsarbeit und der Koordinierung der Online-Angebote mitgewirkt. Seit dem Frühjahr 2022 nimmt er die Rolle als 1. Sprecher in der Nachwuchsvertretung wahr.

Er promoviert an der Universität Vechta bei Martina Döhrmann zur Barrierefreiheit im digital-gestützen Mathematikunterricht.

Ankündigung: GDM Jahrestagung 2024 an der Universität Duisburg-Essen

Die letzte Jahrestagung ist noch gar nicht lange her und wir freuen uns bereits jetzt den nächsten Austragungsort ankündigen zu dürfen!

Vom 04. – 08.03.2024 wird die GDM Jahrestagung von der Universität Duisburg-Essen am Standort Essen ausgetragen. Wir danken für die Organisation und werden regelmäßig über neue Informationen rund um die Tagung informieren.

Bis bald in Essen!

Ankündigung: GDM Nachwuchskonferenz 2023

Die GDM Nachwuchskonferenz 2023 wird von der Universität Hildesheim organisiert und findet vom 18.- 22. September 2023 in Duderstadt statt.

Die Anmeldung wird voraussichtlich von März bis Juni 2023 möglich sein.

Das war die Tagung 2022 in Frankfurt

Vor genau einer Woche ist die 56. GDM Jahrestagung unter dem Motto “Mathematikdidaktiker*innen im Dialog” an der Goethe-Universität Frankfurt zu Ende gegangen. 

Mit insgesamt 6 Fokus- und Hauptvorträgen, 19 Minisymposien, 281 Kurz- und Einzelvorträgen, 49 Posterpräsentationen, 3 Diskussionsforen, diversen Arbeitskreis-Sitzungen und vielfältigen Workshops auf dem ErLe-Tag war die Woche bunt und inspirierend gestaltet. Es kamen Mathematikdidaktiker*innen aus Universität und Fachhochschule sowie Praktiker*innen aus Schule und Kindergarten zusammen, um endlich auch wieder in Präsenz in den Dialog treten zu können. Dieser Dialog wurde bereits vor dem offiziellen Start der GDM 2022 durch den Nachwuchstag eröffnet und durch das vielfältige Programm für fortgeschrittene Promovierende, Post-Docs und Junior-Profs fortgeführt.

Neben dem reichhaltigen wissenschaftlichen Programm hat das Rahmenprogramm mit dem Eröffnungsabend, Kneipenabend, den Ausflügen und natürlich dem Gesellschaftsabend die Tagung zu einem vollen Erfolg werden lassen.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Teilnehmenden und vor allem auch bei den vielen helfenden Händen bedanken, die diese Woche möglich gemacht haben.

Wir freuen uns auf eine Fortsetzung unseres Dialogs bei der 57. Jahrestagung im März 2024 an der Universität Duisburg-Essen. Nähere Informationen dazu folgen bald.

 

Ausschreibung für MINT Projekte

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit möchten wir Sie auf die Ausschreibung der Müller-Reitz-Stiftung aufmerksam machen.

Die Müller-Reitz-Stiftung vergibt in Zusammenarbeit mit der DFG Fördermittel für Projekte zur MINT Bildung.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Bald ist es soweit: GDM Tagung 2022

Das Programm für die GDM 2022 in Frankfurt ist online. Dieses können Sie ab heute von der Tagungswebseite als PDF herunterladen und bei Bedarf ausdrucken: https://gdm-tagung.de/Tagungsprogramm 


In diesem Jahr wird es keine Druckversion des Tagungsprogramms geben. Wir empfehlen Ihnen für die Auswahl und Zusammenstellung Ihres individuellen Tagungsprogrammes die App Conference4me. Die GDM 2022 wird kurz vor Tagungsbeginn in der App verfügbar sein. 
Sowohl im PDF-Programm als auch in der Tagungsapp finden Sie zahlreiche Informationen rund um die Tagung sowie die Abstracts der verschiedenen Beiträge. 

 

Wir möchten die Gelegenheit nutzen und neben inhaltlichen Informationen auch wichtige Hinweise zum Infektionsschutz weitergeben. Für die Gesundheit aller Tagungsteilnehmenden bitten wir Sie, vor Ihrer Anreise einen tagesaktuellen Corona-Test durchzuführen und nur bei einem negativen Testergebnis anzureisen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Ferienzeit möchten wir an Sie appellieren, während der Tagung eine Mund-Nasen-Maske (medizinisch oder FFP2) zu tragen und sich auch während der Tagung regelmäßig selber zu testen. Wir möchten das Infektionsrisiko dadurch auf ein Minimum reduzieren, um Ihnen und uns allen während der Ferienzeit eine sichere Tagung zu ermöglichen. 

 

Bei Rückfragen zur Tagung können Sie sich gerne an uns wenden: gdm2022@uni-frankfurt.de


Wir wünschen Ihnen eine gute Sommerzeit und allen, auf die es zutrifft, einen erholsamen Urlaub.

 

Das lokale Organisationsteam

GDM Tagung 2023 fällt aus

In 2023 wird aufgrund der diesjährigen später stattfindenden Tagung in Frankfurt keine Tagung stattfinden. Der Vorstand hat sich darauf geeinigt, nach der Zeit von Covid bedingter Verschiebungen, wieder in den alten Rhythmus zurückkehren zu wollen. Die Tagung soll ab 2024 dann wie gewohnt wieder im Frühjahr stattfinden. Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.

Nachruf Prof. Dr. rer. nat. Walther L. Fischer

 

Am 27.05.2022 verstarb Herr Prof. Dr. Fischer im Alter von 91 Jahren.

Herr Fischer studierte in den Nachkriegsjahren (von 1948 bis 1953) u.a. bei Nöbeling die

Fächer Mathematik und Physik in Erlangen. Nach dem Referendariat und achtjährigem

Gymnasialdienst wechselte er als Studienrat im Hochschuldienst ans Mathematische

Institut der Universität Erlangen/Nürnberg, wo er 1968 zum Dr. rer. nat. mit einer Arbeit zu

„CECHschen Cohomologien der Nachbarschaftsräume und ihrer Kompaktifizierungen“

promoviert und zum Akademischen Direktor ernannt wurde.

1972 wurde Fischer auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik

berufen, den er in der Folgezeit bis zu seiner Emeritierung 1998 aufbaute und zu einem

festen Bestandteil der nordbayerischen Lehrerausbildung etablierte.

Darüber hinaus hat er sich in großem Umfang am Aufbau der seinerzeitigen

Erziehungswissenschaftlichen Fakultät beteiligt und an der Integration dieser gerade erst

begründeten Fakultät in die Universität. Dazu zählten wenig geschätzte organisatorische

Funktionen innerhalb der Fakultät wie etwa seine langjährige Tätigkeit als

Liegenschaftsbeauftragter, wie aber auch die langjährige und hochwichtige Vertretung der

Fakultät im Haushaltsausschuss der Universität. Auch die etwa um 1980 beginnende

Einrichtung des Rechenzentrums der Fakultät und dessen unablässiger Ausbau lagen bis

1998 in den Händen von Professor Fischer.

Sein wissenschaftliches Forschungsfeld war weit angelegt. Neben seinen didaktischen

Themen widmete er sich beständig auch intensiv seinen mathematisch orientierten

Forschungs- und Interessensschwerpunkten wie zum Beispiel „Geometrien mit Nachbarschaftselementen“,

der „Theorie der Toleranzräume“ oder der „Mathematischen

Sprachtheorie“.

Internationale Reputation erwarb sich Prof. Dr. Fischer insbesondere auf Grund seiner

zahlreichen Veröffentlichungen und Tagungsbeiträge im In- und Ausland; so bereiste er

zum Beispiel mehrfach im Rahmen von Vortragsreisen China, Japan und die Vereinigten

Staaten. Seine vielfältigen Interessen werden u.a. deutlich in den zahlreichen Beirats- und

Vorstandsmitgliedschaften bei zahlreichen wissenschaftlichen Vereinigungen, wie zum

Beispiel der „Gesellschaft für Didaktik der Mathematik“, der „Internationalen Gesellschaft

für Biometrik“, der „Japanese Society of Mathematical Education“ oder auch im „Centro

Superiore di Logica e Scienze Comparate“. Von 1991 bis 1998 war Prof. Dr. Fischer

Mitglied des Instituts für anthropologisch-historische Bildungsforschung, wo er u.a. zu

Themen der Kulturethologie wesentliche Beiträge publizierte. Besonders verbunden war

er den Matreier Gesprächen, eine vom Konrad-Lorenz-Schüler Otto Koenig eingerichtete

interdisziplinäre Forschungsgruppe.

Prof. Dr. Fischer erhielt 1991 das Bundesverdienstkreuz am Bande für „seine besonderen

Verdienste und seinem weit überdurchschnittlichen und unablässigen Engagement in der

universitären Selbstverwaltung, in der Wissenschaftsorganisation und in seinem

erfolgreichen Bemühen um die Sicherung eines interdisziplinären Forschungsansatzes“.

 

Von Prof. Dr. Thomas Weth

Nürnberg, den 29.06.2022

Neuer Webauftritt der GDM ab Juli 2022

Seit Ende Juni erstrahlt die Homepage der GDM endlich im neuen Glanz.

Nach intensiver Arbeit freuen wir uns über den neuen Webauftritt der GDM. Mit einem modernisierten Design, aktualisierten Inhalten und vielen neuen Funktionen bildet nun auch die Homepage der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik die Entwicklung der letzten Jahre in Richtung einer zunehmenden digitalisierten Forschungs-und Bildungslandschaft ab. Wir möchten uns an dieser Stelle besonders bei allen Mitwirkenden für die tolle Unterstützung bedanken. Ganz besonderer Dank gilt der Klaus Tschira Stiftung, ohne deren finazielle Untersützung diese schnelle Umsetzung nicht möglich gewesen wäre.

Beiträge für das ZMFP gesucht

Publiziert werden Beiträge, die zentrale Fragen des Mathematikunterrichts bearbeiten und dies sowohl relevant und nutzbringend für die Praxis aufarbeiten, als auch mit fundiertem Hintergrund aus der Forschung. 

Themenbeispiele für Beiträge sind z.B.:  

  • Mit welchen Darstellungen / Einführungsmethoden / Problemen / etc… fördert man das Verständnis von arithmetischen Operationen / Brüchen / Wahrscheinlichkeiten / etc… ?
  • Welche Formen der Förderung von Problemlösen / Beweisen / Modellieren im Mathematikunterricht gibt es? Welche Studien geben Hinweise, wie diese zu gestalten sind?
  • Wie lassen sich bestimmte Theorien / Befunde aus der mathematikdidaktischen Forschung (z.B. Entdeckendes Lernen, Üben mit digitalen Medien, Unterrichtsqualität etc.) interpretieren und welche Konsequenzen folgen für die Praxis?

Zu jedem Beispiel kann es sehr unterschiedliche Beiträge geben, jeder Beitrag kann sich auch auf ein ganz konkretes Thema und/oder einige konkrete Studien konzentrieren. Beiträge in der Zeitschrift für Mathematikdidaktik in Forschung und Praxis eignen sich besonders dazu, zu Fragestellungen zu veröffentlichen, zu denen man bereits gearbeitet hat, aber noch keine Gelegenheit hatte, bestimmte Aspekte für die Praxis aufzubereiten (z.B. Forschungsstände, Zusammenfassung zu einer Reihe von Studien, Vergleich bestimmter Ansätze u.v.m.)

Interessierte Autorinnen und Autoren bekunden ihr Interesse, indem sie folgende Informationen an die Herausgebenden schicken:

  1. einen Arbeitstitel für das Manuskript
  2. Namen, Institutszugehörigkeiten und Kontaktinformationen aller Autorinnen und Autoren 
  3. eine Zusammenfassung/Planung von nicht mehr als 500 Wörtern, die den Inhalt des geplanten Manuskripts zusammenfasst. Gerne können Sie aber auch unverbindlich Kontakt aufnehmen und sich beraten lassen.

Hinweise zur Gestaltung der Beiträge und bereits erschienene (eher umfangreiche) Artikel finden sich auf der Webseite. Viele weitere Formate sind denkbar, wir sind auf der Suche nach kreativen Ideen, auch für kleinere Artikel oder für Themenhefte.

Die Herausgebenden

Gilbert Greefrath: greefrath@uni-muenster.de 

Uta Häsel-Weide: uta.haesel.weide@math.uni-paderborn.de 

Maike Abshagen: Maike.Abshagen@iqsh.landsh.de 

Reinhold Haug: reinhold.haug@ph-freiburg.de 

Timo Leuders: leuders@ph-freiburg.de

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