Für das Journal für Mathematik-Didaktik ist eine Topical Collection zum Thema „Emotionen beim mathematischen Lernen und Lehren – Entstehung, Wirkungen und Förderung im Kontext von mathematischen Inhalten, Aufgaben und Interaktionen“ geplant.
Gesucht werden empirische und theoretische Beiträge, die untersuchen, wie Emotionen in mathematischen Lern- und Lehrprozessen entstehen, wie sie Lernprozesse beeinflussen und wie sie durch mathematikdidaktische Gestaltung oder Interventionen unterstützt werden können. Willkommen sind Beiträge zu allen Bildungsstufen sowie nationale, internationale und interdisziplinäre Perspektiven.
Das JMD ist das offizielle Organ der GDM. Es ist eine führende Quelle für Originalbeiträge aus allen Bereichen der mathematikdidaktischen Forschung und Entwicklung. Das JMD ist auch offen für Forschungsbeiträge aus Bezugs- und Nachbarwissenschaften der Mathematikdidaktik, sofern deren Schwerpunkt weiterhin auf dem Lernen und Lehren von Mathematik liegt.
Beiträge im JMD durchlaufen ein Double-Blind-Peer-Review mit in der Regel drei Gutachtenden.
Wenn Sie einen Beitrag für das JMD einreichen möchten, beachten Sie besonders die folgenden Punkte:
Der Umfang Ihres Beitrags sollte 10.000 Wörter, exklusive Titel, Zusammenfassung, Tabellen, Abbildungen und Literaturreferenzen nicht überschreiten.
Bitte ersetzen Sie Zitierungen eigener Arbeiten sowie Eigennamen (z. B. Orte, Projekte, Instrumente), sofern sie eine Identifikation der Autor:innen nahelegen, durch Platzhalter wie [AUTHOR 1] usw. Eine Zitierung oder Nutzung von Eigennamen gilt als selbstidentifizierend, wenn sie direkt auf die Autor:innen verweist (z. B.: „…wie wir schon in Mustermann (1971) argumentiert haben…“; „…nutzen wir das selbst entwickelte Instrument MUSTERTEST…“).
Nicht selbstidentifizierend ist eine Zitierung hingegen dann, wenn eigene Arbeiten so referenziert werden, als handele es sich um Arbeiten Dritter (z. B.: „…wie schon Mustermann (1971) argumentiert…“; „…wurde das Instrument MUSTERTEST (Mustermann, 1971) genutzt…“).
Die so zitierten Arbeiten sind im Literaturverzeichnis alphabetisch unter [AUTHOR 1] usw. aufzuführen, jedoch ohne Angaben zu Jahr, Titel, Verlag oder anderen bibliographischen Details. Die eigentliche Literaturangabe entfällt, sofern der Beitrag nicht noch einmal ohne Ersetzung im Beitrag zitiert wurde.
Das JMD hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, angehende Wissenschaftler:innen bei der Publikation ihres ersten Zeitschriftenbeitrags zu begleiten. Dies bezieht sich nicht auf die angelegten Begutachtungskriterien, sondern primär auf die Art der Rückmeldung. Auf Wunsch der Autor:innen informieren die Herausgebenden die Gutachter:innen, dass es sich um einen ersten Zeitschriftenbeitrag der Autor:in bzw. der verantwortlichen Mitautor:in handelt.
In diesem Fall erhalten die Gutachtenden in Ihrer Einladung zum Review folgenden zusätzlichen Text:
„Das vorliegende Manuskript wurde von einem oder mehreren Autor:innen eingereicht, die über wenig oder keine Publikationserfahrung in einem Journal mit Peer-Review verfügen.
Daher bitten wir als Herausgeberin und Herausgeber darum, dass Sie Ihr Gutachten in besonders konstruktiver Weise mit formativem Feedback ausstatten, um die Autor:innen bei der Weiterentwicklung Ihres Beitrags hin zur Publikationsreife oder – falls das nicht möglich erscheint – die Entwicklungsmöglichkeiten für die wissenschaftliche Arbeit der Autor:innen zu unterstützen.
Es soll dabei jedoch kein geringerer wissenschaftlicher Standard angelegt werden als bei anderen JMD-Beiträgen.
Bei Unsicherheiten in Bezug auf die Gestaltung des Gutachtens können Sie die Herausgebenden jederzeit kontaktieren.“
Das JMD lädt explizit dazu ein, einschlägige abgeschlossene Promotions- oder Habilitationsarbeiten im Rahmen eines Zeitschriftenartikels vorzustellen. Bitte beachten Sie dazu die folgenden Hinweise:
Konzeption des Beitrags
Einreichung
Begutachtung
Autor:innen beachten bitte darüber hinaus die Informationen für Autor:innen des Springer-Verlags auf der offiziellen Website des JMD.
Bitte beachten Sie die Beschreibung der Entscheidungskategorien für das JMD im folgenden Dokument (Deutsch, Englisch):
Bitte beachten Sie darüber hinaus die Editorial Policies des Springer-Verlags für das JMD auf der offiziellen Website des JMD.
Abgrenzung zur ZMFP: Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der mathematikdidaktischen Forschung, die bereits anderweitig publiziert sein können, und die eine direkte Relevanz für die schulische Praxis haben, werden in den Beiträgen der Zeitschrift für Mathematikdidaktik in Forschung und Praxis (ZMFP) für forschungsinteressierte Lehrkräfte und Multiplizierende aufbereitet.
Das JMD publiziert dagegen wissenschaftliche Originalbeiträge. Es hat einen breiteren Fokus, der das schulische, aber auch das vorschulische oder informelle Mathematiklernen umfasst, sowie das Mathematiklernen in der beruflichen Ausbildung oder an der Hochschule – ebenso den Erwerb mathematikbezogener Kompetenzen bei Studierenden und Lehrkräften.
Abgrenzung zum ZDM – Mathematics Education: ZDM – Mathematics Education publiziert ausschließlich Themenhefte zu festgelegten Themen der Mathematikdidaktik. Eine Einreichung von Beiträgen ist (mit einzelnen Ausnahmen) nur nach Einladung möglich.
Im JMD ist eine Einreichung von einschlägigen wissenschaftlichen Originalbeiträgen ohne Einladung und thematische Bindung jederzeit und ohne Vorabsprache möglich. Das JMD gibt ebenfalls Themenhefte heraus, die nach einem Call for Proposals vom Beratungskomitee des JMD ausgewählt werden.